Christoph Bertram

Coronavirus: 7 Tipps für Bauherren zum Umgang mit der aktuellen Situation

Die Coronakrise fordert uns alle heraus. Am 22. März haben Bund und Länder die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erweitert. So gilt etwa ein weitgehendes Kontaktverbot und etliche Einrichtungen und Geschäfte wurden geschlossen. Das bedeutet die aktuelle Lage für Sie, wenn Sie gerade bauen, Ihr Haus sanieren oder andere Handwerkerarbeiten am Gebäude anstehen:

1️⃣ Restaurants, Friseure und andere Dienstleistungsbetriebe wurden geschlossen. Für Handwerker wie Dachdecker und Zimmerer gilt dies bisher nicht. Auch die Kontaktverbote gelten für Handwerker auf Baustellen nicht.

2️⃣ Die Handwerksbetriebe versuchen, weiterhin zu arbeiten, wobei die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden höchste Priorität hat. Die Betriebe können mit verschiedenen Maßnahmen auf die aktuelle Lage reagieren: Sie reduzieren zum Beispiel die Kolonnengröße und trennen auch die Arbeitszeiten der Kolonnen klar voneinander. Sie reduzieren den Kundenkontakt und setzen auf der Baustelle Mundschutz und Handschuhe ein.

3️⃣ Ganz wichtig dabei für alle auf der Baustelle: den physischen Kontakt zueinander vermeiden. Also so wenig Kontakt wie möglich a) untereinander, b) zu anderen Gewerken sowie c) zu den Bauherren. Achten auch Sie darauf, nicht zwingend nötige Kontakte zu vermeiden. Wenn eine direkte Begegnung unabdingbar ist, halten Sie den Mindestabstand von zwei Metern ein.

4️⃣ Bei einigen Arbeiten ist es wahrscheinlicher, dass Sie und die Handwerker in Kontakt kommen, zum Beispiel beim Einbau oder Austausch von Dachfenstern oder beim Innenausbau. Besprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner, ob es möglich ist, zunächst auf andere Arbeiten mit weniger Ansteckungsgefahr auszuweichen (Arbeiten im Freien).

5️⃣ Die Handwerker sind von ihren Betrieben angehalten, auf die Hygienevorschriften zu achten und Flüssigseife, Einweghandtücher et cetera immer dabei zu haben. Sollte doch einmal ein Mangel an Hygienematerial herrschen, machen Sie bitte nicht den Fehler, mit Handtüchern oder anderen Artikeln aus Ihrem Haushalt aushelfen zu wollen. Über diese Gegenstände gelangen potenziell Krankheitserreger auf die Baustelle beziehungsweise von der Baustelle in Ihren Haushalt.

6️⃣ In Zeiten eingeschränkter persönlicher Kontaktmöglichkeiten gilt es umso mehr, ausreichend miteinander zu kommunizieren. Sprechen Sie sich mit dem Betrieb telefonisch oder per Videokonferenz ab und beraten Sie gemeinsam, wie die Situation am sichersten für alle organisiert werden kann.

7️⃣ Nicht zuletzt: Haben Sie Verständnis, wenn der Betrieb nur eingeschränkt arbeiten kann. Diese Ausnahmesituation stellt auch für das Handwerk eine besondere Belastungsprobe dar.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, sollten sich Änderungen an den Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus ergeben. Und ganz wichtig: Bleiben Sie gesund!

Jetzt weiterlesen: So finden Sie den passenden Dachdecker für Ihr Haus.

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