Angelika Polle-Valder

Dach-Tuning: 10 Ideen, mit denen Sie mehr aus Ihrem Dach herausholen

1. Mehr Kontur: eine neue Dachrinne setzt Akzente

Wie wäre es mit einer neuen Dachrinne? Dachrinnen gibt es in unterschiedlichen Formen, wobei das halbrunde Profil weiter verbreitet ist als das rechteckige. Über den Preis entscheidet hauptsächlich das Material: Regenrinnen aus Kunststoff sind die günstigste Variante. Dachrinnen aus Zink, Kupfer oder Edelstahl sind teurer, aber auch zuverlässiger und haltbarer. Mit ihnen können Hausbesitzer ganz bewusst optische Akzente am Haus setzen.

Weitere Informationen: Dachentwässerung – Das passende System für Ihr Steildach

2. Let the sunshine in: mit Dachfenstern und Gauben

Für ein angenehmes Wohngefühl unter dem Dach sind Licht und Luft essenziell. Hier stellt sich die Frage: Gaube oder Dachfenster? Letztere verwandeln Räume unter der Schräge in helle, attraktive Wohn- und Aufenthaltsbereiche. Mit einer Dachgaube hingegen gewinnen Sie Stehhöhe, Tageslicht und Wohnqualität. Sie ragt aus der eigentlichen Dachschräge heraus, siehe Titelbild. Dachfenster sind allerdings in den meisten Fällen die preisgünstigere Alternative.

Neue Dachfenster im historischen Altbestand


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Mehr dazu finden Sie hier: Gaube, Fenster – oder beides?

3. So bleibt die Hitze draußen

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Eigentlich schön, aber wer im Dachgeschoss wohnt, ist oft schon beim Gedanken an die Sommerhitze schweißgebadet. Neben einer ausreichenden Wärmedämmung des Daches hilft nur der passende Sonnenschutz. Rüsten Sie Ihre Dachfenster mit Jalousien, Markisen oder Rollläden nach. Wünschen Sie sich Verdunkelung, effektiven Einbruchschutz oder möchten Sie mit dem Sonnenschutz dekorative Akzente setzen? Für alles gibt es eine Lösung.

Jetzt weiterlesen: Effektiver Sonnenschutz für Dachfenster

4. Mehr Platz: Jetzt wird aufgestockt!

Haben Sie zu wenig Platz und brauchen dringend mehr Raum? – Vielleicht lässt sich Ihr Haus ja mit einer Dachaufstockung um eine Etage erweitern. Erhöht man den Kniestock etwa durch Maurerarbeiten oder durch vorgefertigte Holzbauteile, bekommt man mehr Stehhöhe im Dachgeschoss. Oder Sie bauen ein neues Stockwerk auf das bestehende Gebäude. Ein Architekt oder Dachexperte kann beurteilen, welche Variante zu Ihrem Haus passt. Aber Achtung: Ohne Baugenehmigung geht es nicht.

Eine Dachaufstockung entsteht


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Alles zur Dachaufstockung erfahren.

5. Raumreserve nutzen: den Dachboden ausbauen

Ganz oben auf der Wunschliste vieler Bauherren steht der Ausbau des Dachgeschosses. Schließlich hat der Raum unter der Schräge das Potenzial für mehr: Als Rückzugsraum für die Kinder zum Spielen oder vielleicht als Homeoffice. Was viele nicht wissen: Ein Dachausbau ist die preiswerteste Möglichkeit, im eigenen Haus zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen. Dafür sollte die Dachneigung zwischen 35 und 50 Grad liegen.

Lesen Sie hier, wie der Innenausbau unter dem Dach gelingt.

6. Raus an die frische Luft, inklusive Traumaussicht

Mit einem Schritt vom Dachgeschoss ins Freie: Auf einem Balkon, einer Dachterrasse oder einer Loggia genießen Sie die Sonnenstrahlen, die frische Luft und einen fantastischen Ausblick. Eine Dachloggia, also ein Einschnitt in der Dachfläche, gibt es sogar als fertiges Bauteil. Sie verkleinert jedoch den Wohnraum im Inneren. Ein Dachbalkon hingegen wird vor die Dachfläche gesetzt. Für eine Dachterrasse eignet sich meist ein angrenzendes Bauteil, wie etwa eine Garage oder ein Carport.

Dachloggia: ein Dach mit roten Ziegeln und Dachloggia in der Mitte, daneben Dachfenster


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Was ist eine Dachloggia und wie baut man sie? Hier steht es.

7. Neue Bereifung: den Bodenbelag erneuern

Regen, Hagel, Schnee und Sonne – der Bodenbelag auf Balkon und Dachterrasse muss einiges aushalten und das meist ohne Schutz. So zeigt er nach einigen Jahren Risse und Abnutzungserscheinungen. Wie wäre es mit einem neuen Belag? Ob verschiedene Holzarten, Fliesen, Beton, Steinzeug oder WPC (Wood Plastic Composite): Die Auswahl an Bodenbelägen für Terrasse und Balkon ist riesig. Holz bringt Wärme und Wohnlichkeit, Beton wirkt kühl und technisch, Naturstein sorgt für einen individuellen Ausdruck – für jeden Stil findet sich der passende Bodenbelag.

Sie planen eine Dachterrasse? Darauf müssen Sie achten.

8. Mehr Power! Ihr Dach als Energielieferant

Dächer können mehr sein als Wetterschutz. Viele Dachflächen bieten Platz für eine Solaranlage. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel. Schließlich schickt die Sonne jede Stunde ein Vielfaches an Energie zur Erde, welche die gesamte Menschheit in einem Jahr verbrauchen könnte. Für die Umwandlung dieser Energie in Wärme ist eine Solarthermieanlage zuständig. Möchten Sie Strom erzeugen, brauchen Sie eine Photovoltaikanlage.

Photovoltaikanlage: Kosten


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Photovoltaik und Solarthermie: Alle Arten, die Sonnenenergie zu nutzen.

9. Bling Bling: Dachschmuck bringt Glück

Wie wäre ein Glücksbringer auf dem Dachfirst? Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen traditionellen wie auch modernen Dachfiguren. Ob diese nun vor Unheil schützen oder nicht – glücklich machen Adler, Eule, Katze oder ein Schlafwandler auf dem First die Hausbewohner allemal. Denn die Blickfänger sind in jedem Fall ein schöner Abschluss für ein außergewöhnliches Dach.

Sehen Sie hier, was es für Dachschmuck gibt – von der Wetterfahne bis zum Schlafwandler.

10. Sparen und etwas für die Umwelt tun: Dämmen

Damit die Räume unter dem Dach nicht unnötig Energie vergeuden, unbedingt an die professionelle Wärmedämmung denken! In ungedämmten Dachkammern fühlt man sich einfach nicht wohl, im Winter ist es dort klamm, im Sommer viel zu heiß. Spätestens wenn Sie einen Dachausbau planen, führt an einer Dämmung kein Weg vorbei. Ist die Dacheindeckung allerdings intakt und die Konstruktion ausreichend gedämmt, genügt meistens eine zusätzliche Innendämmung, um ein angenehmes Wohnklima zu erreichen und die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt.

Mehr zur Dachdämmung, von den Varianten bis zu Kosten und Zuschüssen.

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